Käsekuchen ist doch kein Cheesecake!

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Vor vielen Jahren erfuhr ich einiges über den Unterschied zwischen deutschem Käsekuchen und amerikanischem Cheesecake. Ich wollte Patrick mit einem Cheesecake überraschen – Cheesecake is so yummy! – und buk ein Meisterwerk. Ganz so wie ich es gelernt hatte mit viel Quark. Als er ihn probierte, kam kein Lächeln über seine Lippen: „This is not a Cheesecake!“ Ooops! Mir schmeckte er trotzdem, aber Amerikaner verstehen unter Cheesecake einen sehr köstlichen, aber reichhaltigen Kuchen mit Frischkäse, von dem man nicht viele Stücke essen kann.

Bei dem amerikanischen Käsekuchen handelt es sich um eine Kalorienbombe sondergleichen. In die Version aus meinem „The America’s Test Kitchen Family Coookbook“-Rezept kommen 2,5 Pfund Frischkäse – umgerechnet 1,1 kg. Und alle Versuche, fettreduzierten Frischkäse zu nehmen, kommen nicht zum gleichen Geschmackserlebnis. Statt das Rezept aus meinem Buch abzuschreiben, möchte ich lieber einen Tipp für guten Cheesecake geben: Das ultimative Geschmackserlebnis in Sachen Cheesecake hatte ich in New York bei Dean and Deluca. Unbedingt empfehlenswert und selber nie erreicht!

Zu erwähnen wären noch die vielen Variationen und die Vielzahl von Rezepten. Guter Cheesecake kommt zwar auch aus Chicago, aber oft hört man den Begriff New York Style Cheesecake. Angeblich sei er „plain“, also ohne weitere Verzierungen oder Zutaten. Doch in vielen Backbüchern wird dieser noch mit Früchten, Nüsse etc serviert. Andere Erklärungen sagen, NY-Style wäre besonders hoch. Ich weiß es (noch) nicht. Vielleicht kann mir jemand helfen?

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